Melanie #InTheFightForRapha

By Biaka January 13th, 2017

The very first time I heard about Rapha House was through watching Finding Home.  It left me shocked and breathless in what danger these girls are forced to live. I’m working voluntarily in different ways and met many people who shared their heartbreaking  stories, but I never paid attention to human-trafficking and sex exploitation. It seemed to be so far away.  In Germany its not really an issue we’re talking about. I was more focused on local issues. The same night, I was watching Finding home one more time.  It touched me very deep the first time already, but this time it changed me too. I realized that you can give those girls a voice, a voice in the fight for their freedom.  You can be the voice to share in your countries, what is happening to these girls and raise awareness and support for them. It‘s not out of my reach, it‘s not out of our reach.  It wasn’t anymore just "There are already people taking care about this issue, good for these girls“. To see this joy and peace in Sophorn's face, this wonderful smile of this once so broken hearted young woman, and now guided back into a life of happiness, out of this dark places, made me telling to myself, I want to be a part of it. 

Living in Germany while Rapha House is located in the US, doesn’t  mean you can’t help. I started baking cakes the same night and sold them the next day at university. And I still do.

I want the whole world to know that every person has value, everyone deserves having a happy life. I think, we all are one population, the same human race. And we have to take care for those in need. No matter where in the world they’re living.

I hope more people will find together and will fight against human trafficking and the resulting sex exploitation. Of course I hope that one day this issue won’t exist anymore, but the truth is: as long as there are judges taking money from pimps and criminals, it will go on. So I hope as well that all judges will fight for their believe in justice and won’t let go traffickers away with it anymore. Until then, there will be Rapha House, an army of supporters, volunteers and me, who won’t stop trying to help in any way  to protect or/and guide girls back into a Life of peace, joy and harmony.

I’ll carry on raising my voice in the fight for these girls.

Melanie

Ich hörte zum ersten Mal von Rapha Haus als ich die Dokumentation  „Finding Home“ sah.

Ich war schockiert und sprachlos welcher Gefahr diese Mädchen jeden Tag ausgesetzt sind und unter welchen schrecklichen Bedingungen diese gezwungen sind zu leben. Ich arbeite in verschiedenen Richtungen ehrenamtlich und habe viele Menschen getroffen, die ihre dramatischen Geschichten erzählt haben, aber ich habe den Themen Menschenhandel und Prostitution nie wirklich Aufmerksamkeit geschenkt. Es schien immer so weit weg zu sein. In Deutschland spricht man kaum über diese Themen. Ich habe mich immer auf örtliche Probleme konzentriert, Probleme in meinem Land. Am selben Abend habe ich „Finding Home“ gleich noch einmal angeschaut.

Es hat etwas tief in mir berührt und verändert. Jeder kann diesen Mädchen eine Stimme geben, eine Stimme im Kampf um ihre Freiheit. Jeder kann die Stimme in seinem Land sein, die bekannt macht, was diesen Mädchen widerfährt und somit dieses Problem überall bekannt machen und Unterstützung erreichen. Es liegt nicht außerhalb meiner Reichweite, es liegt nicht außerhalb unserer Reichweite.

Für mich war es nicht mehr nur „Da sind Menschen, die sich dem Problem angenommen haben und sich um diese Mädchen kümmern, schön dass es solche Menschen gibt.“

Diese innere Ruhe und Zufriedenheit in Sophornes Gesicht zu sehen, das entspannte wunderschöne Lächeln, von einer jungen Frau, deren Seele ein Scherbenhaufen war, und nun zurück in einem glücklichen Leben, weg von den dunklen Orten, überzeugte mich davon zu sagen „Ich will ein Teil davon sein, Ich will helfen!“

In Deutschland zu leben obwohl sich die Organisation in Amerika befindet, heißt nicht, dass man nicht helfen kann. Ich habe in derselben Nacht angefangen Kuchen und Torten zu backen, um sie am nächsten Tag in der Uni zu verkaufen. Was ich noch immer ab und an mache.

Ich möchte, dass sich die ganze Welt darüber im Klaren ist, dass jede Person wertvoll ist und ein glückliches Leben verdient. Ich denke, wir sind alle ein Volk, die gleiche menschliche Rasse. Und ich glaube, dass wir uns besonders den Schwächeren annehmen müssen. Ganz egal, wo diese in der Welt leben.

Ich hoffe, dass sich immer mehr Menschen zusammenfinden werden und gegen Menschenhandel und der daraus resultierenden sexuellen Ausbeutung kämpfen werden. Natürlich hoffe ich, dass es dieses Problem eines Tages nicht mehr geben wird. Die Wahrheit ist: solange es Richter gibt, die sich von Zuhältern und Kriminellen bestechen lassen, wird das so weiter gehen. Ich hoffe, dass diese Richter endlich für ihren Glauben in die Justiz kämpfen werden und Menschenhändler damit nicht mehr durchkommen lassen. Bis es soweit ist, wird es das Rapha Haus, eine Armee von Unterstützern und Freiwilligen und mich geben, die nicht aufgeben und weiter versuchen werden, diese Mädchen zu beschützen und/oder in ein Leben mit Frieden, Ruhe und Harmonie zu führen.

Ich werde weiter meine Stimme erheben und für diese Mädchen kämpfen.

Melanie

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